Deutsche Wörter werden so gesprochen, wie man sie schreibt oder liest. Das Problem: Die deutsche Sprache hat sehr viele Fremdwörter, vor allem aus Latein, Griechisch und Französisch, inzwischen auch zahlreiche englische Wörter (Anglizismen). Diese Wörter werden anders geschrieben, als man sie spricht. Zum Beispiel: Man schreibt Portemonnaie (französisch „Geldbeutel“), spricht aber Portmonee. Seit der Reform der Deutschen Rechtschreibung von 1996 sind beide Schreibweisen erlaubt.

Die richtige Betonung/Aussprache ist sehr wichtig. Wer falsch betont, wird nicht verstanden. Es kann sehr deprimierend sein, wenn man etwas inhaltlich Richtiges sagt, von Muttersprachlern aber nicht verstanden wird. Da hilft nur, Muttersprachlern zuzuhören und das Gehörte nachzusprechen.

Was macht den Unterschied? Viele Nicht-Deutsche sprechen Sprachen, die reicher an Vokalen sind als die deutsche Sprache. Daher neigen sie dazu, in einigen deutschen Wörtern Vokale zu ergänzen, wo es gar keine Vokale gibt. Außerdem fällt es ihnen mitunter schwer, die richtigen Vokale zu unterscheiden. Für einige Menschen klingen o und u sehr ähnlich.

i – ie (Mali)
ch – ig (König)
ch – sch (Chef)
u – uh
e – ä
f – v
s – ss
t – tt
t – dt
f – ff
d – t
t – tz
v – w
k – ck
l – hl
s – z (Geburtstag)