Die einfache Zeitform ist das Präsens oder die Gegenwart. Sie sagt, was jetzt geschieht. Zum Beispiel: Ich gehe.

Das Präteritum ist die einfache Vergangenheit. Das Präteritum sagt, was war. Zum Beispiel: Ich war im Urlaub. Das Präteritum ist etwas allerdings literarisch und altertümlich. Die meisten Deutschen bevorzugen daher Perfekt, wenn sie über etwas Vergangenes sprechen. Zum Beispiel: Ich bin im Urlaub gewesen. (Hilfsverb sein oder haben + Vollverb im Partizip II)

Für Dinge in der Zukunft gibt es das Futur. Möglich ist jedoch auch, das Präsens mit dem Modalverb wollen zu kombinieren, womit eine Absicht für die Zukunft erklärt wird. Zum Beispiel: Ich werden nach Haus gehen. Ich will nach Hause gehen.

In der deutschen Sprache gibt es die Gegenwart und je zwei Formen der Vergangenheit und der Zukunft. Denkt man sich einen Zeitstrahl, dann befindet sich das Plusquamperfekt am weitesten in der Vergangenheit und das Futur II am weitesten in der Zukunft. So sieht der komplette Zeitstrahl aus: Plusquamperfekt / Präteritum / Perfekt / Präsens / Futur I / Futur II.