Ähnliche Wörter

„Deutsche Sprache, schwere Sprache“, behaupten viele. Doch dass Deutsch schwer ist, ist ein Mythos. Wie schwer Deutsch tatsächlich ist, hängt von Motivation, Fleiß und Talent der Lernenden ab und natürlich von den Lehrern und den Lehr- und Lernmethoden. Zu den Hürden der deutschen Sprache gehören Wörter, die sich in ihrer Schreibweise oder Aussprache ähneln, obwohl ihre Bedeutung ganz unterschiedlich ist.

Die vielen ähnlichen Wörter zeigen, wie wichtig die richtige Schreibweise und die richtige Betonung (Phonetik) sind. Was vielen Ausländern (aber zum Beispiel auch vielen Sachsen) schwer fällt, ist die Unterscheidung zwischen harten und weichen Lauten (P und B, T und D, K und G, S und Z). Hinzu kommen für einige Nicht-Deutsche Schwierigkeiten mit einfachen Konsonanten (a, o, u) und doppelten Konsonanten (ei, ie, au, ou, eu, ui, ee, äu, oa) sowie r und l.

Durch andere Sprachgewohnheiten haben Menschen aus bestimmten Ländern spezifische Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache. Zum Beispiel können Japaner „r“ und „l“ schwer unterscheiden, Russen und Franzosen kennen kein „h“ und Araber verwechseln gerne „o“ und „u“. Bei Russen kann es Schwierigkeiten bei der phonetischen Unterscheidung von „a“ und „o“ geben sowie bei kurzen und langen Vokalen geben. Hinzu kommt, dass etliche asiatische Sprachen melodischer sind als die deutsche Sprache, weswegen entsprechende Muttersprachler dazu neigen, in deutsche Wörter zusätzliche Vokale einzufügen, wo sich viele Konsonanten aneinanderreihen.

Schwierigkeiten bereitet auch die Groß- und Kleinschreibung. Das gilt allerdings auch für viele Deutsche. Dabei sind die Regeln relativ einfach und klar: Substantive, Namen und Eigennamen, Höflichkeitsformen und Substantivierungen werden groß geschrieben.

Es folgt eine Liste ähnlicher Wörter. Die Wörter sind alphabetisch geordnet. Die lange Liste an ähnlichen Wörtern zeigt, warum Groß- und Kleinschreibung, die Unterscheidung von einfachen und doppelten Konsonanten, das richtige Verstehen der Vokale, das Schreiben von Umlauten und die Kenntnis der richtigen Betonung (Phonetik) so wichtig sind. Manchmal hilft allerdings auch das nicht. Dann bleibt nichts weiter übrig, als Wörter und ihre Bedeutungen auswendig zu lernen. Nach der Liste folgt ein zweite Liste mit Homonymen. Homonyme sind Wörter, die verschiedene Bedeutungen haben.

Aal (schlangenartiger Fisch) – All (Kosmos, Weltall)
abbauen (demontieren) - abhauen (wegrennen)
acht (die Zahl "8") - Acht (Achtung, Aufmerksamkeit, Acht geben)
achten (respektieren) - ächten (moralisch verurteilen, anprangern, verdammen)
adaptieren (anpassen) - adoptieren (ein sozial benachteiligtes Kind in die Pflegeelternschaft aufnehmen)
additiv (hinzufügend, addierend) - Additiv (Fachwort für "Zusatz")
alle (die vollständige Anzahl Leute) - Aale (Fische, die wie Schlangen aussehen)
Aas – aß (Vergangenheit von "essen")
abhacken (mit Messer, Akt oder Beil abtrennen) – abhaken (eine Aufgabe/ein Vorhaben als erledigt markieren)
babbeln (sprechen) – Pappeln (die Pappel = eine Laubbaumart)
Bäche (kleine Flüsse) – Bache (weibliches Wildschwein)
backe (Imperativ von "backen") – Backe (Teil des Gesichts)
Backe (Teil des Gesichts) – Bake (Seezeichen für Schiffe)
backen (Einen Kuchen backen.) – packen (Ein Paket packen.)
Bad (Waschraum) – bat (Präteritum von bitten)
Beeren (kleine Früchte) – Bären (ein Säugetier)
Beet – Bett (Schlafplatz)
Beet (ein kleines Feld im Garten) – Bete (ein Gemüse)
begleiten (assistieren) – bekleiden (sich anziehen)
beten – (sich) betten
bieten (Der Verkäufer bietet seine Ware an.) – bitten (Der Käufer bittet um einen Rabatt.)
bis – Biss
Blatt (Teil des Baumes) – platt
Blei (weiches Metall) – Brei (Mus)
Block (großes Haus, Quader, Schreibmaterial) - Blog (private Internetseite)
Blusen (Frauenhemden) - Busen (Brust der Frau)
Bodden (Meeresbucht) - Botten (Schuhe)
Boden – Bodden (flache, unregelmäßig geformte Bucht mit einer schmalen Öffnung zum Meer)
Bote (Überbringer einer Nachricht/der Post) – Boote (kleine Schiffe)
Boten (Überbringer einer Nachricht) – Botten (Stiefel, große, klobige Schuhe)
Brei (Püree) – Brie (ein französischer Käse)
breit - bereit (fertig)
Brise (leichter Wind) – Prise (kleine Menge zum Beispiel Salz)
Bug (Front eines Schiffes) – buk (Vergangenheit von backen)
Burger (Fastfood) – Bürger (Bewohner eines Landes)
Bürste (Werkzeug für die trockene Haarpflege) - Büste (plastische Darstellung von Kopf und Oberkörper einer Person)
Busse (Plural von "Bus") - Buße (Abbitte)
Butte (Holzgefäß, Kiepe) - Putte (in der Architektur kleines, nacktes Kind)
Butter (Milchprodukt) - Putter (Schläger beim Golfspielen zum Einlochen)
Code – Kot (Betonung gleich, Schreibung unterschiedlich)
Dach (Kopf eines Hauses) – doch
Dan (Meistergrad beim Kampfsport Judo) – dann
das (Artikel, zum Beispiel: das Kind) – dass
Deich (Wall, ein Bauwerk für den Hochwasserschutz) – Teich (kleiner See)
Dorf (kleiner Wohnort) – Torf ()
Dose (kleiner Metallbehälter) – Dosse (Name eines Flusses in Brandenburg)
Dosen (Metallbehälter) – tosen (Klang, wenn viel Wasser von einem Felsen herunterfällt)
Dreck (Schmutz) – Treck (Gruppe flüchtender Menschen)
Dürre (extreme Trockenheit) - Dürer (Albrecht Dürer = ein deutscher Maler)
Dusche (Brausebad) - Tusche (Tinte, flüssige Schreibfarbe)
Dusel (unerwartetes Glück in einer Bedrohungslage) – Dussel (Dummkopf)
Eltern - Älteren (junge Menschen, die höhere Schulklassen besuchen oder schon erwachsen sind)
Enkel (das Kind des Kindes) - Engel (göttliche Wesen mit Flügeln)
erfühlen (erspüren, ertasten) – erfüllen (den Plan erfüllen)
erneut (nochmal, wieder) - erneuert (neu gemacht) ernst (seriös, streng) – Ernst (Seriösität, männlicher Vorname)
Fäden (Nähmaterial, Bestandteil von Textilien) - Fehden (böse Streitereien)
fahl (blass) – Fall (Kausus, Causa) – Pfahl (Holzstab mit einer Spitze)
fallen (stürzen, hinfallen, hinunterfallen) – fällen (einen Baum fällen/umhacken/absägen)
Farm (landwirtschaftlicher Betrieb) - Farn (Pflanze mit gefingerten Blättern und Sporen)
Fass (Behälter aus Holz oder Metall für Butter, Fische, Bier) - fass (Imperativ von "fassen")
fast (beinahe) – fasst (3. Person von "fassen")
Fell (Kleid der Tiere) – Fehl (ohne Fehl und Tadel = ohne Fehler und Beschwerden)
Fehde (Streit) - Fete (Feier, Party)
fehlen (nicht am Platz sein) – fällen (einen Baum fällen; an einem Baum hacken und sägen, bis er umkippt)
fehlt (von "fehlen") – Feld (Acker, Areal)
Feile (ein Werkzeug) – Pfeile (Geschoss)
fest (solide) – Fest (Feier)
Fiber (Faser, ein Material) – Fieber (Hitze, wenn man krank ist)
fiel (Präteritum von "fallen") - viel (eine Menge)
Fische (Tiere, die im Wasser leben) - Frische (frisches Obst und Gemüse, frische Luft)
Fluch (Unheil bringender Spruch, mysteriöses Unheil) - Flucht (Migration, das plötzliche, schnelle Verlassen eines Ortes wegen Krieg und anderen Katastrophen)
Flug (Bewegung in der Luft) – Pflug (Gerät, um ein Feld umzugraben)
fort (weg, verschwunden) – Fort (Befestigungsanlage, Burg aus Holz)
fühlen (spüren, körperlich wahrnehmen) – füllen (hineingeben)
Frisur (Haare) - Fissur (Riss in einem Knochen)
Frucht (Obst) – Furcht (Angst)
galt (Präteritum von „gelten“) – kalt
Gans (Geflügel, Haustier) – ganz (komplett)
Gase – Gasse (kleine Straße)
Gasse (kleine Straße) - Kasse (Ort, wo die Käufer ihre Waren bezahlen)
Gebäck (Backwaren) - Gepäck (was man im Koffer auf eine Reise mitnimmt)
Gericht – Gerücht (Hörensagen)
Gelb (Farbe der Sonne) – Geld (Zahlungsmittel, Münzen und Scheine)
geradeaus (nicht rechts, nicht links, sondern geradeaus) – gerade aus (gerade verbraucht, gerade abgeschaltet)
gern – Kern (Zentrum)
Gewebe (Textil) – Gewerbe (Business)
gießen (Blumen Wasser geben) – Gießen (der Name einer deutscher Stadt)
Glas (ein Baustoff) – Gras (Pflanze)
gönnen - können
Gose (ein Bier) – Gosse (Abwasserrinne)
Gote (Ostgermane) - Kote (1. altes Haus, 2. Höhenpunkt)
Gras – krass (extrem)
Greis (alter Mann) – Kreis (runde geometrische Figur)
Griechen (Südeuropäer) - Kriechen (Art der Fortbewegung)
Gros (die Mehrheit von etwas) – groß (Gegenteil von "klein")
Gruppe (Vereinigung von Menschen) – Grube (großes Loch)
Gruß (von "grüßen") - Grus (zerbröckeltes Gestein)
Gurt – Kurt (männlicher Name)
Guss (von "gießen") – Kuss (von "küssen")
gut (ausgezeichnet) - Gut (Eigentum auf dem Lande)
Hacken (Plural eines landwirtschaftlichen Geräts) – Haken (Kleiderhaken)
hacken (die Erde mit einer Hacke auflockern) - haken (Es hakt. = Es funktioniert nicht so richtig.)
Hafer (ein Getreide für Müsli und Haustiere) - Hafen (Ankerplatz für Schiffe)
halten – hallten (Vergangenheit von "hallen", hallen = ein Echo machen)
Handel (Kaufen und Verkaufen) – Hantel (ein Sportgerät für die Arme)
heißen – heizen (mit Strom, Holz, Kohle, Öl oder Gas Wärme erzeugen)
hexen (zaubern) – häkseln (zerkleinern)
Höhle (Loch in einem Berg, unterirdischer Gang) - Hölle (Gegenteil von Himmel, Arbeitsplatz des Teufels)
Hund (Haustier, tierischer Wächter) – Hunt (Wagen im Bergwerk, in der Mine)
hupen (Warnlaut mit dem Fahrzeug abgeben) - huppen (hüpfen, springen)
hüten (aufpassen) - Hütten (Holzhäuser)
Iren (Menschen aus Irland) – ihren
ist (3. Person von "sein") – isst (3. Person von "essen")
Kader (Personal, Elite, Team, verfügbare Fachleute) - Kater (1. männliche Katze, 2. Kopfschmerzen nach zu viel Alkohol)
Kahn (Boot) - kann (Ich-Form des Verbs "können")
kapieren (tatsächlich verstehen) – kopieren (nachahmen, duplizieren)
Kasse (Wo man bezahlt im Supermarkt.) - Gasse (schmale Straße)
kaufen (Waren bezahlen) vs kauen (Nahrung im Mund bewegen)
kennen – können
Klamm (ein tiefes Tal mit Steilhängen) – klamm (knapp bei Kasse sein, wenig Geld haben)
kleiden (sich anziehen) – gleiten (leicht dahinfahren)
knacken (gewaltsam aufbrechen) - klacken (Geräusch von Handschellen)
kochen – Kuchen (Gebäck)
Komma (Satzzeichen) - Koma (tiefe Bewusstlosigkeit)
können - gönnen
Konto (Bankkonto, Gelddepot, Guthaben) - Kontor (Filiale)
Koralle (Nesseltier im Meer) vs Kralle (gebogene Nägel bei Tieren, um Beute festzuhalten)
krähen (Wenn der Hahn ruft: Kikeriki!) - Krähen (schwarze Vögel)
Kralle (gebogener Nagel eines Raubtiers) - Krale (afrikanische Runddörfer)
Kuchen (Backwerk, Gebäck) – Küchen (Plural von "Küche", Zimmer zum Kochen und Backen)
Kunst (Malerei, Bildhauerei, Schauspielerei usw.) - Gunst (Wohlwollen)
Kunst - Knust (der Tausch von "n" und "u" verändert das Wort "Kunst" zu "Knust", das Randstück eines Brotes)
kuren (eine Kur machen) - küren (auszeichnen)
Lage (Situation) vs Lake (Salzlösung)
lahm (langsam, schwach) - Lamm (Kind vom Schaf)
Laib (Brot) – Leib (Bauch)
Last (Gewicht) – lasst (Imperativ von "lassen")
las (Präteritum von "lesen") – Los (Schicksal, Teilnahmeschein bei der Lotterie)
lauf (Imperativ von "laufen") – Lauf (Rennen)
Laut – Lauf (Gefahr, die letzten Buchstaben „t“ und „f“ zu verwechseln!)
läute (Imperativ von "läuten") – Leute (Menschen)
Leib (Bauch) – Leid (Elend)
Leichen (Tote) – laichen (Wenn ein Fisch Eier legt.)
Leid – Lied (Song)
Leere (Nichts) – Lehre (Berufsausbildung)
leeren (den Mülleiner leeren) – lehren (unterrichten)
Lehm – Lem (Stanislav Lem, polnischer Schriftsteller)
leiden – leiten (führen)
leider – Leiter
Leine (Strick, Seil) - Leinen (1. Plural von "Leine", aber auch 2. Textilfaser aus Flachs)
leiten – teilen (Achtung: Das kleine „l“ und das kleine „t“ sehen für Nichtmuttersprachler ähnlich aus. Beim Lesen können sie die Buchstaben vertauschen und schon ändert sich auch die Bedeutung.)
Lerche (ein Vogel) – Lärche (ein Nadelbaum)
Licht – licht (hell)
Lichtung (Platz im Wald ohne Bäume) – Richtung
Lid (Teil des Auges) – Lied (Gesangsstück)
List (Tücke) – liest (3. Person von "lesen")
lochen (ein Loch in ein Blatt Papier machen) - locken
locken (jemand mit einem Vorteil anlocken) vs loggen (die Fahrtgeschwindigkeit eines Schiffes mit dem Log messen)
locken - Locken (gekräuselte Haare)
locken - lockern (lösen, lose machen, eine Schraube lockern)
Lösung (Ausweg für ein Problem) – Losung (Parole, Slogan)
lösen (ein Problem oder eine Aufgabe) – losen (in einer Lotterie den Gewinner finden)
Luchs (ein Raubtier) – Lux (physikalische Einheit für die Lichtstärke)
Lüge (Falschaussage) – Lücke
Lupe (Vergrößerungsglas) - Luppe (1. ein Nebenfluss der Saale, 2. Zwischenprodukt der Eisenverhüttung)
lustig (fröhlich) - listig (clever)
Mahd (Gras schneiden, Getreide ernten) – matt
Mal (mathematisches Rechenzeichen) – Mahl (Mahlzeit, Essen)
Mandel – Mantel (Kleidungsstück)
Mann (maskuline Person) - Man (englische Insel) - man (jemand)
Marke (bekannter Produktname) – Marge (Gewinnspanne)
Masse (Menge) – Maße
Matte (Unterlage) - Mate (eine Teepflanze)
Matte – Mathe (Mathematik)
Mieder (Unterwäsche, Reizwäsche) – Mieter (Bewohner einer Wohnung)
Miete (monatliche Zahlung für eine Wohnung) – Mitte (Zentrum)
Mist (1. Tierkot mit Stroh, 2. Mist bauen, etwas Schlechtes machen) - misst (von "messen")
Model (Mensch, der Mode präsentiert) – Modell (Vorbild, Entwurf)
Moll (ein Tongeschlecht in der Musik, vergleiche Dur) - Mol (Mengenangabe in der Chemie)
Moor - Mohr (alte Bezeichnung für "schwarzer Mann")
Mus (Brei) – muss (von "müssen")
na (hey, hallo) – nah (nicht fern)
Nachbar (Bewohner von nebenan) – Nachtbar (Vergnügungsbetrieb)
Nachname (Familienname) – Nachnahme (Eine Zahlungsbedingung: Der Empfänger bezahlt bei Erhalt der Waren direkt an den Lieferanten.)
Nachtisch (Kompott) vs Nachttisch (Tischlein neben dem Bett)
Nadel (Werkzeug zum Nähen) - Nudel (Pasta)
Nähe (Gegenteil von "Ferne") – nähe (Imperativ von "nähen")
nähern (näher kommen) - nähren (etwas größer oder bedeutender werden lassen)
naht (3. Person von "nahen") – nah (Gegenteil von "fern")
naht (3. Person von "nahen") – Naht (genähte Verbindungsstelle zwischen zwei Teilen)
Nase (Riechorgan, Sinnesorgan im Gesicht) – nass (sehr feucht)
Nasse (Geldverluste) – Nase (Körperteil, Sinnesorgan)
Nasse (Geldverluste) – Nässe (hohe Feuchtigkeit, viel Wasser in der Natur oder auf der Straße)
Ofen (Heizung) – offen (Gegenteil von geschlossen)
Öle – Ole (Männername)
paar (einige) – Paar (zwei Schuhe oder ein Mann und eine Frau, die in einer Partnerschaft leben)
Parkuhr (Uhr, welche die Parkzeit eines Pkw anzeigt) vs Parcours (gesprochen: Par-kur, Hindernisstrecke)
pflücken (Obst ernten) - pflügen (einen Acker / ein Feld umgraben)
Phase – Fase – Vase (Wasserbehälter für Blumen)
Pilz (Gewächs) – Pils (eine Biersorte)
Polen (Land in Europa, Menschen aus Polen) - Pollen (Blütenstaub)
Poster (Plakat, großes Werbebild) – Pastor (Kirchenmann)
Pute (ein Vogel) – Bude (umgangssprachlich für Wohnung oder Zimmer aber auch altes Haus)
Pute (Geflügel) – Putte (besonders im Barock und Rokoko populäre Kindsfigur)
Quelle (Ursprungsort von Ressourcen) - Qualle (Medusa)
quellen (herausfließen) - quälen (1. sich übernäßig anstrengen, 2. jemanden Schmerzen zufügen)
Rachen (Mundhöhle) - Rache (Vergeltung, Revanche)
Rachen (Mundraum) – Rauchen (Konsum von Zigaretten, Zigarren oder Pfeifen)
Rad (kreisrunder Körper für Fahrzeuge) – Rat (Tipp, Hinweis)
Ränge (Sitze im Theater) – Ränke
Rasen (gepflegte, geschnittene Wiese) – rasen (schnell fahren)
Rasen (geschnittene Wiese) – Rassen (verschiedene Spezies)
Ratschlag (einen Rat geben) - Radschlag (ein Rad schlagen, Sport)
rechen (Laub zusammenkratzen) – rächen (sich böse revanchieren)
Rede (Ansprache, Vortrag) – Reede (Ankerplatz vor dem Hafen)
reichen (geben) – riechen (mit der Nase wahrnehmen)
reif (reifes Obst) – Reif
reifen (wachsen) – Reifen ()
reisen (touren) - reißen
reisen - reizen (provozieren)
Reis (asiatische ) – Reiz (Anregung für die Nerven)
Reise (Urlaubsfahrt) – Riese (großer Mensch, Märchenfigur)
Rezession (Rückgang der Konjunktur) - Rezension (Musterung, quantitative Prüfung, Bestandsaufnahme)
Riese (großer Mensch) – Risse
Robe (Kleidungsstücke) – Robbe (ein Tier)
Rügen (Insel in der Ostsee) - Rügen (Plural von "Rüge" = strenger Tadel)
Ruhm (Ehre) - Rum (Alkohol aus Zuckerrohr)
Rute (Knüppel, Stock) – Route (Reisestrecke)
Sack (Beutel, Behälter) – sag (von "sagen")
Sage (Geschichte, Legende, Erzählung) – Säge (Werkzeug)
Sägen (Schneidewerkzeuge) – Segen
Saum (Rand eines Kleidungsstücks) – Zaum
Schaden – Schatten (Gegenteil von Licht)
Schal (Halstuch für den Winter) – Schall (akustische Welle)
Schal (Kleidungsstück für den Hals) – schal (abgestanden, schlecht: zum Beispiel schales Bier, schaler Witz)
Schaf (ein Tier mit Wolle) – scharf (Eigenschaft einer gefährlichen Kante, schneidend)
scheiden (räumlich trennen, separieren) - schneiden (mit Messer oder Schere teilen oder trennen)
Schere (Werkzeug zum Schneiden) – Schäre (kleine Felseninsel aus der Eiszeit)
schießen (Munition abfeuern) - schließen (zumachen, Gegenteil von "öffnen") Schlaf (schlaf) – schlaff
schloss (Präteritum von schließen) – Schloss
schloss (Vergangenheit von "schließen") - schoss (Vergangenheit von "schießen")
Schloss (Haus Adliger) - Schluss (Ende)
Schlüssel – Schüssel
schoss (Präteritum von schießen) – Schoß
Schote (eine Fruchtform) - Schotte (Bewohner Schottlands)
Schranke (Schlagbaum) – Schränke (der Schrank, die Schränke, Möbelstück)
Schrott (Altmetall) - Schrot (Munition aus Metallkügelchen bei der Jagd)
Schuppen (1. Holzhaus für landwirtschaftliche Güter, 2. Hautplättchen) – schuppen (1. schubsen, 2. Hautschuppen bilden)
schuppen (Schuppen verlieren) – schrubben (intensiv putzen/reinigen)
schützen - stützen (sprich: "schtützen")
Sechs (eine Zahl) – Sex
See (Gewässer) - Zeh (Teil des Fußes)
Seen (Gewässer, Plural von See) – sehen
seicht (zum Beispiel: seichtes Wasser = niedriges Wasser) – siecht (jemand leidet, ist todsterbenskrank)
Seide (ein Gewebe) – Saite (Teil eines Musikinstruments) – Seite (Teil des Buches)
Seil (Tau, dicker Strick) – Siel (Teil eines Deiches am Meer)
seit – seid (Imperativ von sein)
seit – Zeit
Selen (chemisches Element) – Seelen (Plural von Seele)
Siege (siege) – Ziege (Haustier)
sie (3. Person, weiblich) – sieh (Imperativ von sehen)
sieben (festes Material durch ein Sieb bringen) – Sieben (die Zahl "7")
siezen (jemand mit "Sie" anreden) – sitzen
singen – sinken
Socken (Bekleidung für die Füße) – zocken (Computerspiele spielen)
Sog – zog (Präteritum von "ziehen"
Sole (Salzlösung) – Sohle (Teil eines Schuhs)
Soll – Zoll
sollen – zollen
sollen – Sohlen (womit der Fuß den Boden berührt; Teile der Schuhe)
spanen (Späne abheben, zum Beispiel von Holz) – spannen (dehnen, stretchen)
sparte (Vergangenheit von "sparen") – Sparte (Kleingarten-Sparte, bestimmter Themenbereich)
Speiche (Teil am Rad des Fahrrads) – Speicher (Haus für Vorräte) – Speichel (Spucke, Flüssigkeit im Mund)
Sport (Körperkultur, Körperertüchtigung) – Spott (Hohn)
spuken (als Gespenst andere Menschen erschrecken) – spucken (Speichel aus dem Mund schleudern)
Staaten (Länder) – starten (beginnen, losgehen, losrennen)
Staat (Land) – Stadt (Wohnort mit mehr als 10.000 Menschen)
Stadt (großer Ort) – statt
Stahl (Metall) – Stall (Haus für Tiere)
stak (von "stecken") – stark (kraftvoll)
stammen (aus Deutschland stammen) - stammeln (unsicher sprechen)
Star (Frühlingsvogel) – starr (steif, unflexibel, unbeweglich)
Starre (Bewegungslosigkeit) - Stare (Vögel)
stehlen (klauen, stibitzen, wegnehmen) - stählen (sich stärken)
Stelle (Ort) - Stele (Säule)
stellen - stehlen (klauen, wegnehmen)
Stil – Stiel (Teil des Besens) – still (leise)
Stile (Kunstrichtungen) – Stille (Ruhe)
strafen (ahnden, sanktionieren) – straffen (ein Seil oder ein Kleidungsstück langziehen)
Stubben (Baumstumpf, Rest eines Baumes) – Stuben (kleine Zimmer)
Tablett (Transportmittel für die Küche) - Tablette (Medizin in kleinen Portionen)
Telefon (Fernsprechapparat) - Teflon (Kunststoff zur Beschichtung zum Beispiel von Bratpfannen)
Ton (Klang) – Tom (Männername)
Tor (Portal, große Tür) – Thor (Dummkopf)
umgezogen (jemand wohnt nun in B statt in A) – ungezogen (unhöflich, frech, böse)
Verbote (Dinge, die nicht erlaubt sind.) – Vorbote (etwas oder jemand, was/der etwas Kommendes ankündigt)
verreist (von "reisen") - vereist (von Eis)
die Verben – das Werben (für etwas Werbung machen)
Verkehr – verkehrt (von "verkehren")
vage – Waage (Gewichtsmesser)
Waagen (Gewichtsmesser) – Wagen
Waffe (Instrument zum Töten) – Waffel (Feingebäck)
wagen (sich trauen) – Wagen (Fahrzeug)
Wahn (Irrsinn) – wann (Fragewort nach der Zeit)
wahr (wirklich, tatsächlich) – war (Vergangenheit von "sein")
Waise (Kinder ohne Eltern) – Weise
Wal (Meeressäuger) – Wahl (Elektion)
Wal (Meeressäuger) – Wall (Erdhügel, Schutz aus Erde oder losen Steinen)
warte (Imperativ von "warten") – Warte (Perspektive, Blickwinkel, Position)
weg (fort) – Weg
wehren (sich körperlich verteidigen) - währen (dauern)
wehrten (Vergangenheit von wehren) - werten
Weide (umzäunte Wiese für Haustiere) – Weite
Wein (alkoholischer Traubensaft) – Wien (Hauptstadt Österreichs)
Weise – Wiese (natürliche Grünfläche aus Gras, Kräutern und Blumen)
wen – wenn
wenn – wann
werde (Imperativ von "werden") – Werte
Werk (Fabrik, Produkt schöpferischer Arbeit) – Werg (Abdichtungs- und Polstermaterial)
wieder (erneut) - wider (gegen)
Wiesen (Plural von "Wiese") - Wissen (Kenntnisse)
Wust (Durcheinander) - wüst (wild)
Würde (Dignität) – würde (Konjunktiv 2 von „werden“)
zählt (3. Person von "zählen") – Zelt
zeigen – Ziegen (meckerndes Tier im Plural)
Zeile (eine Zeile Text schreiben) - Ziele (Ziele erreichen)
Zuname (Nachname, Familienname) – Zunahme (zunehmen)
Zutat (Teil einer Mischung, zum Beispiel beim Kochen und Backen) - Zitat (aus Reden oder Schriften anderer Menschen wörtlich wiedergegebener Gedanke)

ähnliche Wörter mit unterschiedlicher Bedeutung

Apparat vs Apparatur Apparat = ein Gerät für einen speziellen Zweck Appartur = Gesamtheit zusammenwirkender Apparate

effektiv vs effizient
Effektiv heißt, etwas richtig zu machen. Effektivität bezieht sich auf die sinnvolle Wahl der Mittel, etwas zu bewirken. Der Fokus liegt auf dem Vorgehen.
Effizient bedeutet, das Richtige zu tun. Effizienz bezieht sich auf den Kosten-Nutzen-Effekt einer Handlung. Der Fokus liegt auf dem Resultat.

Identifizierung vs Identifikation
"Identifizieren" bedeutet, die Identität von jemanden feststellen, eine Person eindeutig zuordnen. Im Wortsinne bedeutet Identität soviel wie "Übereinstimmung, Gleichheit".
"Identifikation" heißt, sich zu identifizieren mit etwas, einer Idee oder Sache zustimmen aus einer tiefen Überzeugung heraus.

rational vs rationell
Das Adjektiv "rational" wird verwendet, wenn etwas "logisch" ist.
"Rationell" bedeutet im Gegensatz dazu, ökonomisch sinnvoll zu handeln, also zum Beispiel mit Ressourcen sparsam zu sein.

reell vs real
"Reell" bedeutet so viel wie korrekt, fair oder möglich. Zum Beispiel: Das ist ein reeler Preis.
"Real" heißt wirklich, tatsächlich. Zum Beispiel: Das ist der reale Preis (also nicht 2 Euro, wie angenommen, sondern 3 Euro).

schwer vs schwierig
Das Wort "schwer" wird verwendet, wenn es um das Gewicht zum Beispiel einer Ware oder eine Fahrzeuges geht. Was schwer ist, kann man wiegen.
Das Wort "schwierig" charakterisiert eine Aufgabe zum Beispiel im Unterricht und heißt so viel wie "kompliziert".

Worte vs Wörter
Worte und Wörter sind zwei Pluralformen von "Wort", doch sie unterscheiden sich.
Viele Worte geben zusammen eine Aussage, eine Satz, einen Text. Es geht im den Inhalt.
Wenn man aber Worte zählt, es also um die Zahl und nicht den Inhalt geht, dann verwendet man "Wörter".

Begriffslegende
vs = versus = gegenübergestellt

 

letzte Aktualisierung: 25.09.2021